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sachbuch

Muslime unter dem Regenbogen

Homosexualität, Migration und Islam

LSVD Berlin-Brandenburg e.V. (Hg.)

14,90 €

ISBN: 978-3-89656-098-8

Islam und Homosexualität - das scheint nicht zusammenzupassen. Und tatsächlich: Von islamischen Geistlichen wird Homosexualität bislang als "Sünde von Sodom" verurteilt. In den meisten islamischen Ländern werden Lesben und Schwule verfolgt. Und auch unter den europäischen Muslimen gibt es starke Vorurteile. Was bedeutet das für das Coming-Out von homosexuellen EinwanderInnen? Was bedeutet es für das Zusammenleben von Lesben, Schwulen und muslimischen MigrantInnen? Wie können Hass, Diskriminierung und Gewalt abgebaut werden?

Namhafte WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und PraktikerInnen, darunter die langjährige Ausländerbeauftrage Prof. Dr. Barbara John sowie der Islamwissenschaftler Ralf Ghadban, der Soziologe Michael Bochow und die Wissenschaftlerin/Schriftstellerin Git Thadani, versuchen in diesem vom LSVD Berlin-Brandenburg e.V. herausgegebenen Buch Antworten zu einem kontrovers diskutierten Thema zu geben.

Mit Beiträgen von:
Michael Bochow, Ozan Ceyhun, Ralph Ghadban, Haluk U. Girginer, Eva Gundermann, Barbara John, Kenan Kolat, Thomas Kolb, Jörg Litwinschuh, Gerbert van Loenen, Abdurrahman Mercan, Andreas Ismail Mohr, Omar Nahas, Günter Piening, Bali Saygili, Giti Thadani, Andrew K. T. Yip, Alexander Zinn

Presse-Meinungen zu Muslime unter dem Regenbogen:

"Ein Buch der Klarheiten und der Einblicke. Ein wichtiger Beitrag zum gegenseitigen Verstehen der Kulturen." (Adam)

"Muslime unter dem Regenbogen ist jedoch nicht nur ein Ratgeber für Muslime, sondern auch für all jene, die sich im alltäglichen Leben mit dieser scheinbaren Problematik konfrontiert sehen und einfach mehr über ihre schwulen und lesbischen Mitmenschen aus dem Islam wissen wollen." (gaypeople.de)

"Angenehm fällt an dem Sammelband auf, dass das Anliegen gerade im Hinblick auf die Coming-outs muslimisch geprägter Homosexueller formuliert wird. Ihnen müsse Mut gemacht und signalisiert werden, dass sie nicht allein sind." (taz)

"Dieses wichtige und anregende Buch hält allen Betroffenen einen Spiegel vor das Gesicht: Gebt Eure Naivität auf, sprecht über Probleme, schafft endlich den Boden für eine tolerante Gesellschaft und klärt die Jugend darüber auf, was Liebe bedeutet." (Xtra)