Gesamtprogramm

belletristik

Love to Love You, Baby

Roman

Jan Stressenreuter

14,90 €

ISBN: 978-3-89656-206-7

Tobias ist ein wahrer Pechvogel. Gerade erst wurde er von seinem Freund verlassen, jetzt muß er auch noch in das Dorf seiner Kindheit zu der Beerdigung seines Vaters. Also fährt er widerwillig in ein Nest in Osthessen von gerade mal 500 Seelen, wo jeder jeden kennt - und keiner etwas vergißt. Plötzlich wird Tobias mit all dem konfrontiert, was er zwanzig Jahre lang erfolgreich verdrängt hat, denn die vertraute Umgebung, die vertrauten Gesichter katapultieren ihn in die siebziger Jahre zurück, in die Zeit von Ilja Richter, Bravo-Starschnitt, Abba, Teestubenromantik, Gloria Gaynor und Anti-AKW-Protesten - und zurück zu Sebastian, seiner ersten großen Liebe, dem Jungen, wegen dem er seit nun zwanzig Jahren seine Heimat meidet.

Love to Love You, Baby führt den Leser zurück in eine Zeit, die gerade ihr Revival erlebt. Jan Stressenreuter beweist ein bemerkenswertes Talent für Situationskomik, einen Hang zu skurrilen Figuren und einen Sinn für Ironie und Humor, den nur eine Siebziger-Jahre-Jugend in der deutschen Provinz bescheren kann.

Ebenfalls im Querverlag erschienen:
Ihn halten, wenn er fällt, Roman (2005)
Und dann der Himmel, Roman (2006)
Mit seinen Augen, Roman (2008)
Aus Rache, Kriminalroman (2009)
Aus Angst, Kriminalroman (2010)
Aus Wut, Kriminalroman (2011)
Wie Jakob die Zeit verlor, Roman (2013)
Haus voller Wolken (2015)
"Figgn, Alda!" – und andere Geschichten (2016)

Weitere Geschichten von Jan Stressenreuter im Querverlag:
"MachoMan.bln" in: Hiebe & Triebe 2 (2002)
"Bärenland" in: Der Bärenkult (2004)

Presse-Meinungen zu Love to Love You, Baby:

"'Generation Golf' für Schwule!" (Queer)

"Gekonnt jonglierte Klischees ergeben Dutzende herzhafter Lachsalven." (gay-press)

"Love to Love You, Baby ist ein Buch, das Spaß macht. Wenn man im selben Alter ist wie dieser Ich-kann-nicht-über-meinen-Schatten-springen-Tobias, sogar doppelten Spaß. Und wenn der Schluss auch etwas zu sehr Hollywood-like ist, so fragt man sich, warum es im 'Denver-Clan' nie zu einem Happy-End kam." (hinnerk)